1. Sulzbacher Rescue-Day am 13.05.2017


70 Teilnehmer waren am 13.05.2017 zu Gast bei der FF Sulzbach-Rosenberg, die im Festjahr des 150-jährigen Bestehens zu einer besonderen Veranstaltung eingeladen hat. Der 1. Sulzbacher Rescue-Day stand unter dem Thema „neue Fahrzeugtechnik – neue Rettungstechnik“ und „neue Antriebstechniken erfordern neue Taktik“.

Durch die immer besser werdende Sicherheitstechnik in Fahrzeugen steigen auch die Ansprüche auf technisches Know-How bei der Befreiung von eingeklemmten Personen nach einem schweren Verkehrsunfall. Die Fahrzeughersteller setzen immer mehr auf passive Sicherheit , diese dient dazu, um beim Eintreten eines Unfalls die Unfallfolgen, wie schwere Verletzungen zu vermindern  (z.B.Airbags, Gurtstraffer, Gurte, Knautschzonen). Die daraus resultierenden Rettungstechniken bei Sonderlagen schulte Brandoberinspektor Albert Kreutmayr von der Berufsfeuerwehr Augsburg.

 

Ein weiteres Highlight war der Fachvortrag über die neue Generation der alternativ angetriebenen Fahrzeuge.

Ob Erdgas, Flüssiggas, bivalente oder Hybridantrieb, alle diese Arten benötigen einen anderen Blickwinkel in der Abarbeitung des Verkehrsunfalls im Hinblick auf Eigensicherung und Eigenschutz vor den Gefahren der Einsatzstelle. Diese Aspekte fordern die Feuerwehr bei der Bewertung der Gefahrensituation weiter heraus. Diesen Teil der theoretischen Ausbildung im Lehrsaal übernahm Brandoberinspektor Ludwig Fuchs von der Berufsfeuerwehr Nürnberg.

 

Die Schnittstelle Feuerwehr-Rettungsdienst inklusiv deren Kommunikation an der Einsatzstelle wurde durch Brandamtsrätin Birgit Süssner von der Ständigen Wache Erlangen den zahlreichen Gästen verständlich näher gebracht.

 

Durch die daraus resultierende Änderung der Vorgehenstaktik der Feuerwehren zur Befreiung ist eine praktische Schulung an (Unfall-) Fahrzeugen notwendig. Geänderte Schnittführungen an den Fahrzeugen, Ansetzpunkte für Hydraulikzylinder ermitteln waren Teile der praktischen Ausbildung an vier Schrottfahrzeugen im Betriebshof der Feuerwehr, um die hydraulischen Rettungsgeräte effizient und zielgerichtet einsetzen zu können.  An vier Stationen wurde die Ausbildung an den Geräten der Fa. Weber Hydraulik durch zwei Ausbilder des Herstellers mit Unterstützung von Ludwig Fuchs und Albert Kreutmayr realitätsnah und praxisorientiert durchgeführt. „Aus der Praxis für die Praxis“, dieser Schulungstag war für die Teilnehmer eine Veranstaltung mit hohem Wissensgehalt für die Tätigkeit bei Verkehrsunfällen.

 

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